Unser erstes gemeinsames Schreiben ist Jahre her. Ich habe es in lebhaft-schöner Erinnerung. Dennoch wäre ich ohne ihre Frage in diesem Jahr nicht darauf gekommen. "Machst Du wieder mal ein Schreibtreffen?" Im ersten Moment, weiss ich nicht, was ich sagen soll. Im zweiten weiss ich, die Antwort lautet: "Ja." Auf die Fragen nach einem gemeinsamen Schreiben kann ich nur "ja" sagen. Zu meinem Glück! Drei mal setzen wir uns zusammen. Von Mal zu Mal wächst die Fantasie und die Realität tritt in den Hintergrund. Untenstehend ein kleiner Eindruck...

Ich rutsche hinunter und lasse mich zwischen die Kugeln gleiten. Ich weiss zwar, dass unter mir Boden ist. Aber auch als ich mich aufsetze, spüre ich überall Kugeln. Ich lasse meine Arme durch das rotgelbblaugrüne Meer gleiten. Ich greife mit beiden Händen nach den Bällen und werfe sie in die Luft. Obwohl ich keine gute Werferin bin, fliegen sie hoch über meinen Kopf. Ich frage mich, ob auch der Himmel aus Kugeln besteht, wenn ich nur weit genug auf dem Bällemeer nach draussen schwimme. Ich habe ein bisschen Bammel ob meine Energie reicht. Aber das Schwimmen im Meer scheint hier leichter als irgendwo sonst. Keine drei Minuten später bin ich nur noch von Bällen umgeben und drehe mich auf den Rücken. Ich schaue in den Himmel - ja, er besteht tatsächlich aus Kugeln. Hier macht der Spruch von Majestix plötzlich Sinn: "Gebt acht, dass Euch der Himmel nicht auf den Kopf fällt."